Universitätsmusikdirektor i.R.und Komponist

     
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Gutachten zur Vorlage bei der Esslinger Künstlergilde

Christian Ridil (z.Z. in Frankfurt a.M. wohnhaft) ist ein außergewöhnlich vielseitig begabter Musiker. Von 1964 bis 1968 studierte er bei mir an der Staatlichen Hochschule für Musik in München neben seiner Schulmusikausbildung als zweites Hauptfach Komposition. Seine vielfältigen Interessen und Fähigkeiten haben seinen bisherigen Lebensweg geprägt. So hat er das von ihm gegründete Augsburger Vokalensemble im Laufe der Jahre zu einem Spitzen-Kammerchor entwickelt, der auch außerhalb von Augsburg viel Beachtung fand. Wenn vielleicht auch die kompositorische Arbeit nicht im Mittelpunkt seiner beruflichen Tätigkeit stand, so hat sie ihn doch ständig begleitet und war ihm immer wichtig. Für seine Werke erhielt er mehrfach Preise und Auszeichnungen, und vor allem seine Chorkompositionen hatten viel Erfolg. So wurde seine 1987 komponierte Angelus-Silesius-Kantate "Von den Verdambten und Seeligen" bei den Bergisch-Gladbacher Musiktagen im Altenberger Dom uraufgeführt. Seine Musik ist fantasievoll und einfallsreich, sie ist immer instrumentengerecht und für Stimmen gut sangbar, daher auch gut klingend und immer auch für Laien ausführbar. Besonders in der Chormusik bewährt sich seine langjährige Erfahrung im Umgang mit Sängern. Neben seiner zahlreichen Chormusik schrieb Ridil auch eine Reihe von wirkungsvollen Instrumentalstücken wie seine "Vier Humoresken für Bläser-Quintett" und eine "Platzkonzert" für Chromonika, Baß-Klarinette, zwei Fagotte und Cembalo; Stücke, die in ihrem künstlerischen Anspruch über die gebräuchliche Spielmusik weit hinausgehen.
Ich bin der Meinung, daß Christian Ridil wegen seiner herausragenden Leistungen auf vielen Gebieten der Musik eine Auszeichnung verdient hat und schlage daher vor, ihm den Förderpreis zum Johann-Wenzel-Stamitz-Preis zu verleihen.

Glonn, am 18.11.1993
Prof. Günter Bialas

 
Brief von Robert E. Parrish - Trenton State College USA - an den damaligen Frankfurter Universitätspräsidenten Klaus Ring....

Trenton State College
June 28, 1993

Dear Professor Dr. Ring:
It gives me the utmost pleasure to write to you concerning a member fo your faculty - Mr. Christian Ridil.
As you are no doubt aware, Prof. Ridil has served on exchange to Trenton State College during the 1992-93 academic year. In particular, he has worked in the College's Music Department, of which I am the Chairperson.
From his arrival in America, Christian has been an outstanding educator, colleague und musician. He has given wholeheartedly of himself to the students, Department and College. He became active inour Departmental governance system as a member of our Performance Affairs Committee.
I could always count on Christian to complete any assigned task. He took a fledgling Choir and fused it with musicality, charm and a beautiful sound. This he also did with our Women's Ensemble.
In my twenty-one years of experience in music education I have rarely witnessed such a commitment to one's work and to music in general.
I am sure that you value Mr. Ridil and his tremendous talents, but I would have been remiss if I did not extend these words on behalf of my new friend and colleague. In Mr. Ridil you have at your University the true epitome of a master teacher and musician.
We shall miss Chrisitan greatly. His warm, gentle style and easy manner were a joy to work with.
All members of out Music Department wish him the best of luck as he returns to you, with the hope that he continues to enchant students for many years to come.
Congratulations on havin such a fine person on you University's faculty.

Sincerely
Robert E. Parrish
Chairman

 
Pressebericht vom 15.06.2000 in der Frankfurter Rundschau.
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Universitätsmusikdirektor Christian Ridil und seine Markenzeichen: Brille, Pfeife, Blues-T-Shirt - und die Heiterkeit, mit der der Ex-Domspatz behutsam die Möglichkeiten seines Ensembles und der Neuen Musik auslotet. (vf/FR Bild: Monika Müfer)

Wettbewerbe und Plazierungen

1971 Regensburg - 2. Preis
Messe Mensch sein in Christus für Gemeinde, Chor, Blech- 1971 bläser und Rhythmusgruppe

1983 Schwetzingen - 3. Preis
Wunschzettel (oder Was macht der Clown denn im Oktober?) für zweistimmigen Kinderchor und Klavier

1984 Bonn - 2. Preis
Fünf Gesänge vom Herbst für gemischten Chor a cappella

1985 Hannover
Förderpreis des Kulturpreises Schlesien des Landes Niedersachsen

1986 Bonn/Hannover - 1. Preis
Drei Sonette nach Texten von Martin Opitz für Solosopran, Klarinette und Streichtrio

1987 Bonn/Berlin - 2. Preis
Erntelied für dreistimmigen Oberchor und Orgel

1987 München - 3. Preis
Neues Geistliches Lied

1989 Bonn/Stuttgart - 1. Preis
Ballade vom ungetreuen Knecht für gemischten Chor, Altblockflöte, Streichquartett, Kontrabaß und Gitarre

1992 Regensburg - 3. Preis
Dies pentecostes für Orgel

1994 Stuttgart - 2. Preis
Wider Elise ... für Ludwig für Celesta solo

1994 Aachen - 2. Preis
Nordwind und Südwind für vierstimmigen Männerchor a 1971 1971 cappella

1996 Schloß Raesfeld - 2.Preis
MAYENMUSICK; Variationen über ein Breslauer Mailied aus dem 16. Jahrhundert für vier Hörner

1996 Münster - 1. Preis
Deux Danses Macabres; Oktett für Flöte (auch Piccolo- oder Altflöte),Klarinette (auch Baßklarinette), Trompete, Posaune, Violine, Kontrabaß, Klavier und Schlagzeug